Technische Fragen
Wie wird die Kopfform Ihres Kindes erfasst?
Ist das Scannen schädlich für mein Kind oder mich?
Kann der Scanner Nebenwirkungen bei meinem Kind verursachen?
Wie lange dauert der Scanvorgang?
Was geschieht mit dem Scan?
Wie wird
die Behandlung bei den Krankenkassen beantragt?
Wie funktioniert der Helm aus technischer Sicht?
Wie viel wiegt ein Helm?
Wie wird die Kopfform Ihres Kindes erfasst?
Entgegen des früher üblichen Eingipsens wird bei Cranio Acra eine hochmoderne Laser-Technik eingesetzt. Diese Technik erspart ihrem Kind die unangenehme und zeitaufwändige Prozedur der Gipsabformung und wird von Ihrem Kind hervorragend toleriert. Der Scanner arbeitet völlig berührungs- und geräuschlos. Während des Scanvorgangs wird ihr Kind weder fixiert noch muss es den Kopf stillhalten.
Ist das Scannen schädlich für mein Kind oder mich?
Nein, das Scannen ist nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand vollkommen unschädlich und nebenwirkungsfrei. Beim verwendeten Laser des Omega Scanners handelt es sich um einen sog. Klasse 1 Laser.
Kann der Scanner Nebenwirkungen bei meinem Kind verursachen?
Wie lange dauert der Scanvorgang?
Der reine Scanvorgang dauert wenige Minuten. Bei der Nachbearbeitung, die mittels einer speziellen Software stattfindet, muss ihr Kind nicht anwesend sein.
Was geschieht mit dem Scan?
Die gescannte Datei wird elektronisch an eine hochmoderne Hartschaumfräse geschickt, auf der der Kopf Ihres Kindes als Hartschaummodell ausgefräst wird. Die Genauigkeit dabei ist dem Modellieren per Hand deutlich überlegen. Über dieses Modell wird passgenau zunächst die Innenpolsterung und anschließend die Orthese selbst gefertigt. Die endgültige Anpassung des Zuschnitts der Orthese erfolgt nach nochmaliger Anprobe mit Ihrem Kind. Das System Cranio Acra ermöglicht durch diese Prozesskette eine Orthese höchster Passgenauigkeit und therapeutischer Güte.
Wie wird die Behandlung bei den Krankenkassen beantragt?
Wir übernehmen alle Antragsformalitäten bei den Krankenkassen für Sie. Durch diesen Service haben Sie keine zusätzliche Arbeit mit der Beantragung.
Wie funktioniert der Helm aus technischer Sicht?
Um eine präzise Aussage, insbesondere um auch die Frage nach der Indikation im jeweiligen Einzelfall, korrekt beantworten zu können haben wir an unserer Klinik ein weltweit einzigartiges Meßsystem entwickelt. Dabei wird mittels lasergestützter Vermessung des knöchernen Hirnschädel dieser ("wie der Globus") in Längen- und Breitengraden absolut exakt vermessen und die Volumendefizite genau quadrantenbezogen bestimmt.

So lässt sich eindeutig sagen ob die bisherige Therapie ausreichend war, eine Modifikation des therapeutischen Vorgehens erforderlich ist und ob der Einsatz einer so genannten dynamischen Kopforthese indiziert ist oder nicht. Die dabei elektronisch erstellten und gespeicherten Messdaten können dann auch gleich zur Erstellung des Negativmodells des Säuglingsschädels benutzt werden und die Orthese danach 100%ig pass- und funktionsgerecht gearbeitet werden. Das erspart die sonst übliche und meist unangenehme Prozedur eines Gipsabdruckes und ist auch sehr viel genauer.

